Seit langer Zeit mal wieder eine nette Compilation aus der Welt des Creative Commons, die ich mir zur Gemüte geführt habe und empfehlen kann. Selfmade ist ein nettes Release, was schon stark anfängt. Mein Lieblingsstück ist "Jacke wie Hose". Wer auf minimalen elektronischen Sound steht, wird hieran seine Freude haben.

Wer noch auf der Suche nach einem möglichst minimalistischem Desktophintergrund ist, der kann ja mal bei Simple Desktops vorbei schauen. Eine wirklich schöne Sammlung.

via Dackworld

Die Biographie des Linux-"Erfinders" Linus Torvalds trägt den Titel "Wie ein Freak die Computerwelt revolutionierte" und erzählt die Geschichte von Torvalds und den Anfängen von Linux.

Ich habe das Buch jetzt zum Zweiten mal gelesen und mir dieses Mal ein klein wenig mehr Zeit gelassen / genommen. Das Buch ist wirklich gut geschrieben und sehr gut zu lesen. So ein klein wenig sollte man sich aber schon für Linux und / oder Computer im Allgemeinen interessieren, sonst könnte es zwischendurch langweilig werden.

Nachdem hier in Sachen Zitronenduell doch einige Zeit nichts passiert ist (bei meinem Gegner auch nicht) habe ich die Woche endlich etwas kleines grünes in meiner Aufzuchtschale gesehen. Und ein paar Tage später dann gleich noch was.

Damit steht mein Kandidat wohl fest. Ich werde ihn jetzt noch eine Weile in der Aufzuschtschale halten und dann separieren. Und dann mal gucken, wie es sich weiter entwickelt.

Ist man einmal in der Situation, dass man in seinem Rechner kein CD-/DVD-Laufwerk hat, man aber trotzdem ein Betriebssystem starten möchte, welches nicht auf dem Rechner ist, so kann man bei vielen neuen Rechnern auch von einem USB-Stick booten. Das ging - zumindest bei mir recht einfach. Den USB-Stick im Dateiformat FAT-32 formatieren (Vorsicht - löscht alle Daten!) und dann das kleine Tool UNetbootin bemühen.

Das Programm schreibt auf den Stick (oder an einen anderen Platz, wenn man was anderes wählt) einen kleinen Bootloader und das betreffende Betriebssystem. Das Betriebssystem wählt man über zwei Drop-Down-Listen aus dem Internet herunter (dann wird tatsächlich ein ISO aus dem Netz geladen - kann also dauern) oder man hat schon ein ISO welches man direkt auswählt. Nach dem Start dauert die ganze Prozedur ein paar Minuten (wenn man nicht gerade noch das ISO herunter laden muss) und der USB-Stick ist fertig. Das Booten klappt dann auch tatsächlich wunderbar (darauf achten, dass zuerst auf dem USB-Stick und später auf der HDD geguckt wird).

Ein paar Kleinigkeiten haben mich jedoch gestört: zum Einen habe ich das Programm nicht unter Linux zum Laufen bekommen. Bzw. es hat nicht so gearbeitet wie ich gehofft habe. Das kann aber auch am Stick gelegen haben, den ich auch schon nicht richtig formatieren konnte (unter Linux). Desweiteren ist die Liste der Distributionen nicht ganz aktuell und wenn man die Sequenz einmal gestartet hat, so gibt es keinen Button zum Abbrechen, so dass man das ganze Programm schließen muss.

Wer also einen unkomplizierten Weg sucht ein Betriebssystem auf nem USB-Stick zu packen, dem sei UNetbootin empfohlen. Das Programm ist Open Source und steht für Windows und Linux zur Verfügung.

Nochmal der Hinweis: man kann (gerade beim Formatieren) doch was falsch machen, sichert also die Daten auf dem Stick!

Mal eine kleine Podcast-Empfehlung von mir. Der Reise-Podcast von GEO. Ein wunderbarer Podcast in dem es - sonst wäre der Name ja wohl auch schwachsinnig - um das Reisen geht und die verschiedensten Geschichten vorgelesen werden. In der aktuellen Folge geht es um den Spreewald im Winter - sehr hörenswert.

Btw: kennt wer noch mehr Podcasts in der Art?

Vor einer kleinen Weile bin ich auf das Open Source-Spiel Secret Maryo Chronicles gestoßen (ich weiß nicht mehr genau wo, also sorry, wenn ich jetzt einen via-Link unterschlage). In dem Spiel muss man ein kleines Männchen durch verschiedene Level steuern, dabei Punkte sammeln und aufpassen, dass man nicht von kleinen Tierchen um Leben beraubt wird.

Das Spiel ist für Linux, Windows und Mac verfügbar und steht unter der GPL. Es wurde sehr liebevoll gestaltet, ist als Komplettpaket (also inklusive Musik) doch recht groß. Ein Level-Editor ist genau so enthalten wie die Möglichkeit Spiele zu Laden und zu Speichern. Mein einziger Kritikpunkt ist die Steuerung - die war anfangs irgendwie gewöhnungsbedürftig. Aber das kann auch an mir gelegen haben.