Etwas, was mich an Yigg immer ein klein wenig gestört hat, ist die Tatsache, dass manch guter Artikel ungevotet geblieben ist, belanglose Artikel von "Yigg-Größen" es allerdings problemlos auf die Startseite gebracht haben.

Offenbar gibt es jetzt ein Projekt, welches zwar den gleichen Ansatz verfolgt (Artikel werden gevotet und eblogperlen.pngrlangen so den Status "wertvoll" und werden zum Beispiel auf der Startseite platziert), sind bei Blogperlen nur Artikel unbekannter Blogs erlaubt und erwünscht. Diese Kategorisierung (bekannt / unbekannt) erfolgt derzeit wohl nur manuell durch Moderatoren. Eine Automatisierung wäre sicherlich möglich. Zum Beispiel durch den Ansatz vom Software Guide. Hier wird vorgeschlagen (vorletzter Absatz), dass man doch den Verlinkungsquote von Technorati nutzen könnte. Wobei auch hier wieder differenziert werden muss, ab welcher Quote man denn nun bekannt ist, und bis zu welcher eben nicht. Vielleicht wäre auch eine Kombination aus Besucherzahl, Anzahl Feedabonnenten, Anzahl Kommentare und eben der Verlinkungsquote denkbar. Wobei all diese Werte dem Dienst natürlich auch zur Verfügung gestellt werden müssten.

Vorgeschlagen wurde die Idee übrigens bei Robert, der auch schon zwei Tage später verkünden konnte, dass Blogperlen online gegangen ist. Man wird dazu aufgefordert, ausführlich zu testen und Fehler zu melden. In einem Zwischenfazit werden erste Ergebnise bekannt gegeben.

Ich hoffe doch sehr, dass das Projekt in eine gute Richtung gehen wird und hochwertigen, qualitativen Content unbekannter Blogs liefert.

5 Kommentare für Blog-Perlen – das bessere Yigg?

  1. Das ist doch mal eine gute, fast ’soziale’ idee!

  2. rtauchnitz
    05 Aug 07 20:48

    Denke ich auch… mal sehen, wie und ob es sich durchsetzen wird… ;)

  3. Ralf
    06 Aug 07 19:32

    Finde ich mal ne gute Sache, so kann ich meinen Blog vielleicht auch etwas bekannter machen

  4. Erik
    07 Aug 07 22:51

    Danke, das hoffen wir auch ;)
    Allein das, was ich allerdings in den ersten Tagen gelesen habe, was ich ansonsten, nie gelesen hätte, das hat sich schon gelohnt.

    War doch kein Wunder, das Robert und ich auf die gleiche doofe Idee kamen, völlig unabhängig voneinander.

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