Zum mittlerweile siebenten Mal zeigt 3sat zu Silvester 24 Stunden lang Livemitschnitte von Konzerten. Da sind manchmal richtige Perlen bei, wie man dem Programm entnehmen kann. Foo Fighters und Lenny Kravitz habe ich leider verpasst. Vielleicht kann ich ja nachher noch den King sehen. Eine genaue Liste mit den Songs findet man hier. Das Programm eignet sich auch ganz gut zum einfach nur nebenbei laufen lassen. Viel Spaß.
Archiv für den Monat Dezember 2008
So ziemlich jeder hatte schon mal nen Ohrwurm. Doch Vorsicht - dieser kann auch andere anstecken.

Cyanide & Happiness @ Explosm.net
Euch und euren Angehörigen ein fröhliches Weihnachtsfest und ein paar besinnliche Feiertage. Lasst euch reich beschenken und genießt das viele gute Essen.

*Fröhliche Weihnachten!* - Ursprünglich hochgeladen von zweiehrliche
Ab und an gibt es sicherlich einen Grund, warum man sich unlesbaren Java Byte-Code angucken möchte. Man hat die entsprechenden Sourcen verloren, möchte genau gucken, wie eine Schnittstelle funktioniert oder ist einfach nur neugierig. Für solche Zwecke gibt es Decompiler. Sie machen aus dem unlesbaren Byte-Code wieder lesbaren Sourcecode.
Für Java ist solch ein Tool der "Java Decompiler" (sehr einfallsreicher Name
). Das in C++ geschriebene Programm arbeitet sehr schnell, ist sowohl für Linux, als auch für Mac und Windows erhältlich und arbeitet mit Java 5 aufwärts. Dabei werden auch Annotations, Generics oder enumerations unterstützt. Dabei kann man einzelne, aber auch mehrere class-Dateien einlesen. Jeweils auch innerhalb eines Jars. Man kann bequem zwischen den Klassen navigieren und die Ergebnisse sehen auch recht gut aus.
Als Beispiel eine kleine Klasse:
package javaapplication1;
public class Main {
public static void main(String[] args) {
final String blubb = "Hallo Welt.
";
System.out.println(blubb);
int i =(1 + 3) % 2;
System.out.println(i);
}
}
Der daraus resultierende Code ist nicht wirklich ansehnlich, geschweige denn leserlich (gut - wenn man sich ab und an sone Dinger anguckt, dann kann man schon das ein oder andere darin erkennen). Unser kleines Tool macht nun das folgende daraus:

Sieht ja ganz gut aus soweit. Warum das direkt "Hallo Welt" anstatt der Variable blubb ausgegeben wird, ist mir nicht ganz klar. Da kenne ich den Java-Compiler zu wenig. Kommentare werden natürlich nicht übernommen.
Mehr Screenshots hier.
Übrigens kann es gegen die Lizenzbestimmungen verstoßen, wenn ihr solch ein Tool auf bestimmte Programme anwendet. Da solltet ihr das Tool dann nicht unbedingt benutzen.
Deichkind. Wenn man das Album schon geil findet, dann kann man auch mal zum Konzert. Nachdem ich vorher schon viel gesehen und gehört habe (Bierduschen, die Zitze, mit Alkohol gefüllte Wasserpistolen und die geile Party sowieso) waren meine Erwartungen dementsprechend hoch. Und selbige sollten auch nicht enttäuscht werden. Gut - die Bierdusche gab es leider nicht. Auch nicht die Zitze. Aber das Feiern war einfach nur der Hammer. Die ganze Zeit am pogen gewesen. Am Hüpfen und Springen, Schubsen, geschubst werden.Geil. Schon nach dem ersten Lied hab ich geschwitzt. Und am Ende des Konzerts war ich durch. Vollkommen.Nass bis auf die Knochen. Und hab gestunken wie Sau. So wie alle anderen.
Meine Klamotten stehen vor Dreck. Mein Rücken tut weh, so wie eigentlich mein ganzer Oberkörper. Und nen Fuß hab ich auch ins Gesicht bekommen. Sieht man zum Glück nix. Auf den Boden hab ich auch gelegen...
Schade fand ich nur, dass es keine Vorband gab. Zumindest habe ich keine gesehen. Und mir war so, als wenn Afrob angekündigt war... Aber gut.
So... und ich bleib heute im Bett.
Hab ja Urlaub.
Das Vor- und Zurück-Springen auf Archivseiten ist ja schon ne tolle Sache. Doch gerade wenn es viele Seiten werden sollte man schon drauf achten, dass es nicht allzu unübersichtlich wird. Das zum Beispiel gefällt garnicht:
![]()
Warum muss es unbedingt eine komplette Auflistung der Seiten sein? Reichen nicht die ersten und letzten drei? Die anderen werden nach und nach angezeigt. Oder auch eine Dropdownbox wäre besser - meiner Meinung nach. Sowas wirkt auf mich einfach nur unübersichtlich und weniger wirds ja auch nicht...
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung mehr, wie ich auf dieses Buch gekommen bin, aber vor zwei Tage habe ich "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann fertig gelesen.
Worum gehts? Das Buch beschreibt im Prinzip das Leben und Wirken von Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt. Beider vermessen auf ihre Art und Weise die Welt. Der eine zu Hause, der andere auf Expeditionen. Und am Ende treffen die beiden sich sogar.
Eigentlich passt das Buch eher weniger in mein Leseschema. Dennnoch war ich positiv überrascht. Ich hab es wirklcih gerne gelesen und auch für gut befunden. Der geschichtliche Hintergrund war doch schon recht spannend. Einzig das Ende fand ich persönlich ein klein wenig unbefriedigen.

