Archiv für den Monat August 2009

So begab es sich, dass der Motor vom Bus auf einmal aus war. Zuerst dachte ich an einen technischen Defekt oder dergleichen, so das der Busfahrer einfach nur mal was überprüfen musste, aber nein: er ging in Richtung Toilettenhäuschen. Der arme Kerl musste einfach nur mal aufs Klo. Ich hoffte auf ein relativ kleines Geschäft, immerhin saßen da noch Leute im Bus (so auch ich), die nach Hause wollten. Und so dauerte es auch nicht lange, bis der Herr Busfahrer wieder kam und die Fahrt weiter ging.

Mal im Ernst - ich hab durchaus Verständnis dafür, dass auch Busfahrer mal aufs Klo müssen - sind ja auch nur Menschen. Aber kann man dann nicht einfach kurz mal nach hinten rufen "Geht gleich weiter - muss nur ma fix auf die Toilette"? Das hätte eine Menge fragender Gesichter erspart.

In letzter Zeit habe ich Doodle irgendwie lieben gelernt. Einfach, leicht zu handhaben, nicht überladen...

Doch worum geht's? Doodle ist im Prinzip einfach eine Plattform, auf der man Umfragen realisieren kann. Sei es nun um einen Termin für irgendwas zu finden oder die bestmögliche Option aus einer beliebigen Menge.

Die Erstellung einer neuen Umfrage ist dabei recht einfach und beschränkt sich auf das Notwendigste. Und das beste ist - man muss sich nicht zwingend anmelden. Man kann die Umfrage anonym erstellen und den Link der Umfrage dann einfach weiter geben. Und auch die Abstimmenden unterliegen keinem Registrierungszwang. Und genau das ist - neben der Einfachheit - der Grund dafür, warum ich Doodle so mag. Wobei man dann bei den Ergebnissen auch ein klein wenig Vorsicht walten lassen sollte (war das jetzt wirklich Hans Harald, der dafür gestimmt hat?). Und natürlich kann man sich - wenn man denn will, sich auch registrieren...

doodle_termin

Also - für schnelle, unkomplizierte Umfragen ist Doodle perfekt und auf jeden Fall ein Versuch wert. ;)

Das Buch "Geheime Botschaften" von Simon Singh trägt den Untertitel "Die Kunst der Verschlüsselung von der Antike bis in die Zeiten des Internets" und gibt im Prinzip einen kleinen Überblick über die Entwicklung der Verschlüsselung. Angefangen bei einfachen Geheimschriften bis hin zur Möglichkeit, die Quantencomputer geben. Die einzelnen Verfahren sind gut beschrieben und mit historischen Fakten hinterlegt. Dabei ist das Buch stets gut und leicht zu lesen (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Das Buch hat meiner Meinung nach nur einen Nachteil - es ist schon knapp zehn Jahre alt. Dadurch fehlen logischerweise die Entwicklungen der eben diesen Jahre. Allgemein hat man den Eindruck, das die jüngere Zeit etwas zu kurz geraten ist.

Also - eine klare Empfehlung an all jene, die sich für die Geschichte der Kryptographie interessieren und kein Problem damit haben von seinen Kollegen als Nerd bezeichnet zu werden. ;)

Die Schrek Pistols sind vor Kurzem bei der Spendengala "Ein Hartz für Berlin" aufgetreten. Der Auftritt wurde gefilmt und man kann ihn sich hier angucken. Schön schräg. ;)

via Definition von Fett

Nachdem ich am Wochenende mitbekommen habe, dass ich aus Leser innerhalb der Verwandschaft habe will ich einfach mal einen Gruß los werden: Hallo. ;)

Ich war vor ner kleinen Weile auf der Geburstagsparty von nem Informatiker. Und naturgemäß waren dort auch andere Informatiker zugegen. Und so kam es unweigerlich dazu, dass man sich auch mal über Nerdthemen unterhielt. Angefangen hat alles mit einem "Und du bist also der Name, der die Software entwickelt!?". Und schon war man im Gespräch. Zuerst diese eine Software, dann OpenSource vs. ClosedSource, dann Linux, KDE vs. Gnome und lange lange Zeit Piratenpartei (angefangen mit der Frage "Bist du Pirat?").

Auch wenn das Ganze schon recht interessant war, so habe ich beim Anblick der Gesichter unserer Zuhörer dann doch das ein oder andere versucht das Gespräch auf was anderes zu lenken. Hat aber erst nach ner kleinen Weile geklappt. ;)

Is quasi nur ein kleiner Linktipp. Deswegen hier auch nicht mehr allzu viel Gerede und nur noch der Link: KDE 4.3 für OpenSuse installieren.

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