Archiv für den Monat Februar 2010

Mal eine kleine Podcast-Empfehlung von mir. Der Reise-Podcast von GEO. Ein wunderbarer Podcast in dem es - sonst wäre der Name ja wohl auch schwachsinnig - um das Reisen geht und die verschiedensten Geschichten vorgelesen werden. In der aktuellen Folge geht es um den Spreewald im Winter - sehr hörenswert.

Btw: kennt wer noch mehr Podcasts in der Art?

Vor einer kleinen Weile bin ich auf das Open Source-Spiel Secret Maryo Chronicles gestoßen (ich weiß nicht mehr genau wo, also sorry, wenn ich jetzt einen via-Link unterschlage). In dem Spiel muss man ein kleines Männchen durch verschiedene Level steuern, dabei Punkte sammeln und aufpassen, dass man nicht von kleinen Tierchen um Leben beraubt wird.

Das Spiel ist für Linux, Windows und Mac verfügbar und steht unter der GPL. Es wurde sehr liebevoll gestaltet, ist als Komplettpaket (also inklusive Musik) doch recht groß. Ein Level-Editor ist genau so enthalten wie die Möglichkeit Spiele zu Laden und zu Speichern. Mein einziger Kritikpunkt ist die Steuerung - die war anfangs irgendwie gewöhnungsbedürftig. Aber das kann auch an mir gelegen haben.

Als "Sympathisant" (eigentlich ein zu schwaches Wort - aber Verfechter hingegen ist wieder zu stark) der Open Source-Kultur musste ich mich schon zusammen reißen, bei dem Satz "Was nicht kostet ist oft auch nichts wert" ruhig zu bleiben. Das hatte nicht zuletzt den Grund, dass die Aussage während eines Vortrags vor nicht gerade wenigen Menschen gehalten wurde und ich nur Zuschauer war.

Ich kann nicht genau sagen, was den Sprecher zu dieser Aussage bewogen hat; was seine Intention war. Meiner Meinung nach ist diese Aussage jedoch nicht zutreffend. Also nicht so pauschal. Gerade im Bereich der IT gibt es so viele gute Beispiele für freie Software; aber auch wunderbare Beispiele aus dem Bereich der Creative-Commons-Szene.

Natürlich kann der Nichts-Kosten-Faktor auch auf andere Arten der Software übertragen werden (z.B. Freeware) und Open Source bezieht sich ja nicht nur auf die Kosten eines Programms. Und auch ist nicht jede Software, die unter einer freien Lizenz veröffentlicht wird unbedingt ein Prunkstück, aber im Großen und Ganzen ist Open Source toll. Und durchaus was wert - auch wenn es nichts kostet.

Irgendwie hat der Blogpost jetzt nicht ganz die Umfang erreicht, den ich erreichen wollte. Und ob er das rüber bringt, was er rüber bringen soll weiß ich auch gerade nicht. Aber gut, dass ich es mir von der Seele reden konnte. ;)

"UML 2.0 - Das umfassende Handbuch" von Christoph Kecher habe ich hier seit knapp vier Jahren in einer fünf Jahre alten Ausgabe liegen. Ich habe es bislang nie geschafft mich ernsthaft dem Buch zu widmen. Das lag nicht zuletzt daran, dass ich UML immer nur sporadisch und nie in einer sonderlich ausgeprägten Form genutzt habe / nutzen musste. Als ich dann vor Kurzem an meine Grenzen gestoßen bin habe ich das doch noch mal zum Anlass genommen und mir das Buch zu Gemüte geführt.

Die einzelnen Diagrammtypen werden doch recht ausführlich behandelt und ausgiebig beschrieben. An den Codebeispielen hätte man meiner Meinung nach sparen können - da hätte eine Programmiersprache gereicht. Nett fand ich die "Irrungen und Wirrungen" (was kann ich falsch machen) und die einzelnen Zusammenfassungen.

Ich habe jetzt auf jeden Fall das Gefühl UML ein klein wenig besser zu kennen / zu beherrschen. Letztlich muss ich nur noch sehen, dass ich das Ganze in die Praxis umsetzen kann.

Da will man mal ne kleine Patience in der Variante Klondike spielen (Solitär) und nach dem ersten (automatischem) Zug lächelt einen schon die Meldung "Dieses Spiel kann derzeit nicht mehr gewonnen werden" entgegen. Kurzweiliger Spaß. ;)

Das surft man mal wieder auf die Webseite der Raconteurs und was sieht man da? Jede Menge Live-Kram, den die Leute da zur Verfügung stellen. Klar - nur zum online anhören, aber trotzdem nett. Hört sich wunderbar an. ;)

Seitdem ich meinen Firefox auf 3.6 geupdatet habe konnte ich Echofon nicht mehr richtig benutzen. Die Textarea zum Schreiben hat partout keinen Fokus mehr bekommen. Nachdem ich mich jetzt mal ein klein wenig umgeschaut habe, scheine ich nicht der Einzige zu sein. Ich habe auch einen Workaround gefunden: Textarea anklicken und dann die Titelleiste des aktuellen Fensters - dann hat die Textarea wieder den Fokus und man kann schreiben.

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