Als "Sympathisant" (eigentlich ein zu schwaches Wort - aber Verfechter hingegen ist wieder zu stark) der Open Source-Kultur musste ich mich schon zusammen reißen, bei dem Satz "Was nicht kostet ist oft auch nichts wert" ruhig zu bleiben. Das hatte nicht zuletzt den Grund, dass die Aussage während eines Vortrags vor nicht gerade wenigen Menschen gehalten wurde und ich nur Zuschauer war.
Ich kann nicht genau sagen, was den Sprecher zu dieser Aussage bewogen hat; was seine Intention war. Meiner Meinung nach ist diese Aussage jedoch nicht zutreffend. Also nicht so pauschal. Gerade im Bereich der IT gibt es so viele gute Beispiele für freie Software; aber auch wunderbare Beispiele aus dem Bereich der Creative-Commons-Szene.
Natürlich kann der Nichts-Kosten-Faktor auch auf andere Arten der Software übertragen werden (z.B. Freeware) und Open Source bezieht sich ja nicht nur auf die Kosten eines Programms. Und auch ist nicht jede Software, die unter einer freien Lizenz veröffentlicht wird unbedingt ein Prunkstück, aber im Großen und Ganzen ist Open Source toll. Und durchaus was wert - auch wenn es nichts kostet.
Irgendwie hat der Blogpost jetzt nicht ganz die Umfang erreicht, den ich erreichen wollte. Und ob er das rüber bringt, was er rüber bringen soll weiß ich auch gerade nicht. Aber gut, dass ich es mir von der Seele reden konnte. ![]()

